
Die Fliesen sind gelegt? Dann kann es jetzt ans Verfugen gehen. Natürlich gibt es auch hier wieder Vorgehensweisen, die sich bewährt haben – und die Sie kennen sollten. Zunächst gilt es, die Fugenbreite festzulegen, die in einem harmonischen Verhältnis zur Fliesengröße liegen sollte. Bei der rechts dargestellten Anwendung arbeiteten wir mit Ceresit Hochflexibler Fugenmörtel (2–15 mm Fugenbreite), der sich durch eine farbbrillante Fugenoptik und eine sehr belastbare, glatte Fugenoberfläche auszeichnet. Wichtig: Eine flexibl Verklebung von Fliesen macht nur dann Sinn, wenn, wie hier gezeigt, auch flexibel verfugt wird. Übrigens: Für ein schönes Fugenbild ist darauf zu achten, dass die Fugen überall gleichmäßig tief sind. Aber das sollte mit Hilfe unserer Anleitung kein Problem sein.









Zunächst wird Ceresit 2–15 mm Hochflexibler Fugenmörtel mit Bohrmaschine und Rührquirl angerührt. Für den Boden brauchen Sie eine fließfähigere Masse als für die Wand. Die Konsistenz können Sie durch vorsichtige Wasserzugabe beeinflussen.
Der fließfertige Fugenmörtel wird jetzt auf die zu verfugende Fläche geschüttet. Beginnen sie erst einmal mit kleineren Flächen, um sich an das Material zu gewöhnen. Gehen Sie abschnittsweise vor!
Nach dem Ausgießen des fließfähigen Mörtels wird dieser mit dem Gummiwischer diagonal zum Fugenverlauf eingeschlämmt.



Streichen sie mehrmals darüber, bis alle Fugen gleichmäßig gefüllt sind. Anschließend die Reste mit dem Gummiwischer abziehen.
Nach ca. 15 Minuten prüfen, ob der Mörtel so weit trocken ist um Einsatz. (Wischprobe), dass mit dem Abwaschen der Mörtelreste begonnen werden kann.
Beim Abwaschvorgang kommt das Schwammbrett zum Einsatz.



Wie beim Verfugen wird auch hier diagonal zur Fuge gearbeitet. Unebenheiten werden dadurch egalisiert und Sie erreichen ein einheitliches Fugenbild.
Der jetzt noch verbleibende feine Mörtelschleier lässt sich mit einem Baumwolllappen wegpolieren …
…und fertig ist die hochbelastbare und flexible Bodenfuge.